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Neuschwanstein Schloss (bei F├╝ssen)

(Entfernung von Walchensee:77 km)
Eindruckvollster Burgbau der Neuzeit von K├Ânig Ludwig II. erbaut.

Neuschwanstein, ab 1868 von K├Ânig Ludwig II. von Bayern errichtet, steht auf einem zerkl├╝fteten Felsen, dem fast 2000 m hohen Tegelberg vorgelagert. Ein Brief Ludwigs an Richard Wagner berichtet von den Beweggr├╝nden des Bauvorhabens: "Ich habe die Absicht, die alte Burgruine bei der P├Âllatschlucht neu aufbauen zu lassen im echten Styl der alten deutschen Ritterburgen". Neuschwanstein sollte Denkmal und zugleich Fluchtburg sein, weitab von der verhassten Residenzstadt M├╝nchen. Hinzu traten Vertrautheit und Liebe zum Gebirge. Ludwig II. war ein resoluter Bauherr. Das Gesamtprogramm f├╝r Neuschwanstein musste immer wieder den sich ├Ąndernden Vorstellungen des K├Ânigs angepasst werden. B├╝hnenmaler Christian Jank hatte zun├Ąchst Vorentw├╝rfe geliefert. Das Projekt wandelte sich in den Ansichten Janks von einer kleinen "Raubritterburg" mit sp├Ątgotischen Details zu einer monumentalen "romanischen" Burg mit Anleihen an den Palas der Wartburg bei Eisenach. Neuschwanstein ist also keine Kopie einer mittelalterlichen Burg, sondern eine charakteristische Neusch├Âpfung des Historismus. 1869 erfolgte die Grundsteinlegung. Die Planung lag zun├Ąchst in den H├Ąnden von Baurat Eduard Riedl; 1874 ├╝bernahm Architekt Georg Dollmann die Leitung. Von Anfang an hatte der S├Ąngersaal eine wichtige Rolle gespielt. Angeregt durch eine M├╝nchner Neuinszenierung des "Tannh├Ąuser" sollte nach Vorbild des Festsaals der Wartburg auch in Neuschwanstein der S├Ąngersaal des Dichter-Wettstreites nachempfunden werden. Die Idee eines Thronsaals trat erst sp├Ąter hinzu. Dieser sakral wirkende Prunkraum wurde neben byzantinischen Vorbildern vor allem von der Allerheiligenhofkirche der M├╝nchner Residenz beeinflusst. Durch den Thronsaal, in seiner endg├╝ltigen Form erst 1881 von Julius Hofmann konzipiert, verwandelte sich die f├╝r den jungen K├Ânig entworfene "Wartburg" auch in die "Gralsburg" des Parzival. Ludwig II. ├╝berwachte jedes Detail der Ausstattung seiner Burg. Insbesondere die Planung der Wandmalereien lag ihm am Herzen. Stammten die Themen zwar ├╝berwiegend aus dem Umkreis der Musikdramen Wagners, so ordnete er an, dass die fig├╝rlichen Darstellungen direkt nach der Sage und nicht nach den Textb├╝chern ausgef├╝hrt werden sollten. Bis zum Tod des K├Ânigs, 1886, war nur der f├╝nfst├Âckige Palas vollendet. Im Thronsaal fehlte noch - geradezu symbolisch - der Thron, als der K├Ânig entm├╝ndigt von Neuschwanstein nach Schloss Berg am Starnberger See gebracht wurde.


     
     
 
 
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