walchensee.net [ Chronik ]  
               
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Walchensee ist Mitglied der ARGE Deutsche AlpenstraŖe
 
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Je mehr Oberanstrengung und hastende Tätigkeit die Gesundheit zu schädigen drohen, um so energischer bricht sich in weiten Kreisen die Überzeugung Bahn, daß mit allen Sinnen und Kräften nach einem Gegenmittel gesucht werden muß, das uns und unseren Angehörigen das Leben erhält und verlängert.
L√§ngst ist anerkannt, da√ü nur ein l√§ndlicher Aufenthalt fern vom Getriebe der Gro√üstadt, fern von ihrem nervenzerr√ľttenden Ger√§usch einen dauernd g√ľnstigen Einflu√ü auf die √ľberreizten Nerven des heutigen Geschlechtes auszu√ľben vermag. Auch die Kinder werden hier wieder mit der Natur vertraut und k√∂nnen neue Kr√§fte sammeln f√ľr die Arbeit, weiche die Schule und das sp√§tere Leben von ihnen verlangen. Darum sind die Heimst√§ttengesellschaften in der N√§he der Gro√üst√§dte eine der unsch√§tzbarsten Wohltaten, die die Neuzeit den vielgeplagten St√§dtern bietet. Sie streben danach, zu dauerndem Aufenthalt ein eigenes Heim in einer anmutigen, gesunden Umgebung zu beschaffen.
Aber viele - und oft gerade diejenigen, die am meisten der Ruhe und Erholung bed√ľrfen - k√∂nnen besonders w√§hrend der Wintermonate sich nicht auf l√§ngere Zeit aus der Stadt entfernen. Ihnen m√ľssen k√ľrzere aber m√∂glichst oft wiederholte Ruhepausen die n√∂tige Auffrischung von K√∂rper und Geist bringen.

Sie werden das, was sie brauchen, in der Fremde nicht immer im Gasthause finden, denn leicht setzt sich dort der st√§dtische Verkehr und die stete Unruhe fort. Sie bed√ľrfen des Gasthauses nur insoweit, als sie ihren Haushalt von manchen t√§glichen Sorgen befreien wollen. Im √ľbrigen sollten sie frei von jeder R√ľcksichtnahme und jedem Zwange auf eigener Scholle Mu√üe und Erholung suchen.
Das kann nur an einem Orte geschehen, an dem alle Lebensbedingungen zusammentreffen, die den Aufenthalt zu einem gesundheitst√§rkenden, den K√∂rper abh√§rtenden und zugleich durch seine Sch√∂nheit reizvollen machen. Besonders aber mu√ü es m√∂glich sein, sich mit leichter M√ľhe alle nicht sch√§digenden Gen√ľsse in bezug auf Verpflegung Sport und Touristik zu verschaffen, vor allem aber m√ľssen Bau wie Grund und Boden zu einem Preise erh√§ltlich sein, der es nicht nur besonders Beg√ľterten gestattet, sich den Luxus einer Sommer- und Winter-Villegiatur zu erlauben.
In Wirklichkeit handelt es sich aber gar nicht um einen Luxus, sondern um die Sicherung eines stets bereiten Erholungszieles, an dem man nicht von den Wirten oder den Mitgästen eines Hotels abhängig ist.
Die Verzinsung eines solchen Eigentums mu√ü sich ungef√§hr in den Grenzen halten, welche ein Familienvater, der in der Lage ist, mit seiner Familie Reisen zu unternehmen, f√ľr Wohnung innerhalb einer bestimmten Zeit seinen Ausgaben setzt. Allerdings ist dabei in Betracht zu ziehen, da√ü das Gebirgseigenhaus dem Eigent√ľmer, seiner Familie und unter Umst√§nden den ihm befreundeten oder verwandten Familien das ganze Jahr zur Verf√ľgung steht, da√ü es ihm also m√∂glich ist, durch gesunden Sport zu jeder Jahreszeit sich und die Seinen zu kr√§ftigen, da√ü er schlie√ülich auch das Haus einen Teil des Jahres anderen entgeltlich √ľberlassen kann.




Dem Walchensee-Unternehmen ist der Versuch gegl√ľckt, eine gr√∂√üere Anzahl von Freunden der herrlichen Gebirgswelt des Mitbesitzes eines der sch√∂nsten Fleckchen Erde teilhaftig werden zu lassen. Die Ansiedler in Walchensee d√ľrfen die vielen sind gro√üen Vorz√ľge genie√üen, welche das Hochgebirge, hundertj√§hriger Wald und einer der sch√∂nsten Seen der Alpen zu jeder Jahreszeit bieten, sie erfreuen sich zugleich der denkbar besten Verbindungen mit den deutschen Gro√üst√§dten.
Ein √ľppiges, in Terrassen aufsteigendes Wiesengel√§nde, umgeben von uraltem Walde, steht der Gesellschaft zur Verf√ľgung. Sie hat das gesamte Gel√§nde durch bequeme Stra√üen aufgeschlossen, es mit reichlicher Bergquellwasserleitung versehen; ebenso wird f√ľr Entw√§sserung und Wegschaffung der verbrauchten W√§sser und F√§kalien gesorgt.
Gleichzeitig mit dem demnächst zu errichtenden Kurhause erhält die Kolonie eine elektrische Lichtund Kraftstation.
Ausdr√ľcklich ist in der Satzung der Gesellschaft ausgesprochen, da√ü wesentlicher Grundsatz aller ihrer Arbeiten sein mu√ü, da√ü die herrliche Natur Walchensees durch die Neuanlagen keine Einbu√üe erleidet. Alles, was dem entgegensieht, mu√ü daher unterbleiben. Aus diesem Grunde m√ľssen s√§mtliche Bauten in einem Stil aufgef√ľhrt werden, der sich unbedingt der umgebenden Natur anpa√üt. Der Verwaltungsrat der Gesellschaft, dem einer der ersten M√ľnchener Architekten und ferner warme Anh√§nger der Alpen und des Alpensportes angeh√∂ren, hat hier√ľber zu wachen. Auf der anderen Seite wird f√ľr eine Entfaltung.jeglichen Sommer- und Wintersportes gesorgt werden, so da√ü auch der Aufenthalt w√§hrend des Winters einen besonderen Genu√ü gew√§hret.
Es wird in der Regel ein Terrain von 14-1600 qm f√ľr eine einzelne Baustelle ausreichend erachtet werden k√∂nnen, obwohl auch Pl√§tze von 3400---5000 qm verkauft sind.




Nach den vorliegenden Anschl√§gen und Berechnungen - ist damit zu rechnen, da√ü eine mittlere Baustelle mit einem Hause von 5 - 6 Zimmern in einer Gr√∂√üe von 1 0 : 1 1 in sich mit der Umz√§unung je nach den Anspr√ľchen des Erbauers auf 28 bis 36 000 M stellen wird.
Diesem Kapital w√ľrde eine Verzinsung von ca. 1200 bis 1440 M entsprechen.
Bei der gro√üen Nachfrage Nachwohnungen in Walchensee ist es demjenigen, der das Haus gelegentlich einmal nicht bewohnen will, ohne weiteres m√∂glich, dasselbe im Jahreauf l√§ngere Zeit f√ľr einen h√∂heren Betrag als die Verzinsung betr√§gt, zu vermieten, andererseits wird mancher von vorn, herein den Bau eines solchen Gebirgshauses sich vornehmen, um es alsdann mit anderen Verwandten oder befreundeten Familien abwechselnd zu benutzen, so da√ü dadurch die Zinsen des Baukapitals und die Kosten der Unterhaltung auf einen winzigen Betrag herabsinken. Insbesondere kommt in Betracht, da√ü es sich um ein nur beschr√§nktes, fast konkurrenzloses Terrain handelt, dessen Wert, wie die Preisverh√§ltnisse der benachbarten Sommerfrischen zeigen, eine bedeutende Steigerung erfahren wird.
Die Gesellschaft ist gern bereit, die Beschaffung einer ersten Hypothek zu vermitteln. Ankauf und Bebauung des Grundst√ľckes werden daher den Erwerber eines Baugrundes am Waichensee nur teilweise direkt in Anspruch nehmen.
Ober das Gelände, weiches hier den Naturfreunden erschlossen werden soll, ist folgendes zu sagen:
Die Ortschaft Walchensee liegt in einer H√∂he von durchschnittlich 830 m am s√ľdlichen Ende des Westufers des Walchensees in anmutigster Umgebung 77 km direkt sijdlich von M√ľnchen. Das Massiv des Herzogstandes (1731 m), des zerkl√ľfteten Grates, welcher von ihm zum 1-ieimgarten (1 790 m) hin√ľberzieht und des Heimgartens selbst schlie√üen vom Norden bis zum Westen die Flur Walchensee ein.
Die Abst√ľrze des Herzogstandes fallen j√§h und steil in den See, so da√ü der scharfe Nordwind die Ortschaft Walchensee nicht erreicht. Gegen √∂stliche und s√ľd√∂stliche Winde sch√§tzt es in unmittelbarer N√§he der Katzenkopf, eine bewaldete, bergige Zunge, welche die Walchenseer Bucht s√ľdlich und s√ľd√∂stlich abschlie√üt und wohl 1 1/2 km in den See hineinspringt. Nach S√ľdwesten schlie√üen sich der sch√∂ngeformte, 1837 m hohe Simetsberg und der 1335 m hohe Griesberg an. Hierdurch wird die Waichenseer Bucht in ihrem s√ľdwestlichen Teile zu einem ruhigen und gesch√§tzten Gew√§sser, dessen Breite zwischen 300 und 800 m schwankt.

Nordostwinde und Ostwinde brechen sich bei dem Eintritt in die Alpen an dem Jochberg (1567 m)
und der Benediktenwand (1801 m).
Nur der warme S√ľdwind findet direkten Zugang nach dem Walchensee, streicht jedoch
östlich vom Katzenkopf entlang und
erwärmt das große Seebecken, ohne
da√ü die Gemarkung Walchensee selbst dem Winde wesentlich aus, gesetzt ist. Besonders im Winter tritt diese g√ľnstige Wetterlage her, vor.
Auch die Seeufer beweisen durch ihre Gestaltung deutlich, daß ein Treiben der Wellen fast aus-
schlie√ülich in der Richtung von Nordwesten nach S√ľdosten, vom Westen nach Osten oder vom S√ľden nach Norden stattfindet. Am √∂stlichen und nord√∂stlichen Ufer sind die

Kiesel glatt gewaschen, man findet √ľberall Treibholz, Baumrinde und dergleichen vor. Das Ufer bei der Flur Walchensee ist dagegen v√∂llig unber√ľhrt von Wirkungen der Wasserbewegung.

Der also geschätzte Talkessel hat eine Ausdehnung am See entlang von etwa 1 1/ 2 kM und zieht sich in die Berge wohl etwa 2 km hinein.
Hierauf entf√§llt die eigentliche Flur mit 1 km Seeuferl√§nge und 1 km Tiefe aus Alpenwiesen bestehend. Dieses Land umschlie√üt eng der herrlichste Hochwald. Gegen√ľber von Walchensee erhebt sich sch√∂ner gemischter Bestand, insbesondere ein gut gepflegter Buchenwald. Der ganze See hat eine L√§nge und eine Breite von 7 km und zieht sich in der Richtung von S√ľden nach Norden. Nirgends an ihm ist ein so lieblich und gesch√§tzt gelegener Fleck wie das Dorf Walchensee. Dasselbe besteht heute aus der Kirche, dem Gasthaus zur Post, zwei forst√§rarischen Geb√§uden, einem gro√üen Bauernhause, einer Villa des Herrn Professor Schmidt, Architekten in M√ľnchen, und verschiedenen kleineren H√§usern und an seinem n√∂rdlichen Ende noch 3 anspruchslosen Sommervillen. Ungef√§hr in der Mitte des zur Gemarkung geh√∂rigen Seeufers liegt mit sch√∂nem Blick √ľber den gesamten See das Gasthaus zur Post der Eheleute Leiss. Hinter ihm dehnen sich zun√§chst Wiesen aus, alsdann zieht sich ein H√ľgelr√ľcken nach dem Bergwalde empor. S√ľdlich von diesem H√ľgelr√ľcken liegt ein gro√ües Wiesengebiet, das zu jeder Jahreszeit durch den umgebenden VVald und die genannten Bergz√ľge gesichert und gesch√§tzt ist. An seiner s√ľdwestl. Seite wird es von dem Silbertsbach begrenzt. Es zieht √§hnlich ansteigend zu den Bergen hinauf mit freier Aussicht auf den See und erm√∂glicht zugleich von fast jeder Stelle aus einen entz√ľckenden Blick auf die wilden Schroffen des Wettersteins und den gewaltigen Kamm des westlichen Karwendelstockes.
Von den oberen Lagen schweifen die Blicke unbehindert bis zu den √Ėtztaler und Stubaier Fernen.
Dieses ist das schon heute mit vielen Villen besetzte Bauland der H√∂henkur- und Eigenbaugesellschaft. In seiner Mitte befindet sich am oberen Waldrande das f√ľr das Kurhaus vorgesehene Terrain.

Der Seespiegel liegt 802 m hoch, das Bauland steigt bis etwa 870 m an
Vom Norden ist Walchensee mit der Staatsbahn oder der Isartalbahn M√ľnchen-Kochel in 11/2-21/.2StundenabM√ľnchenzuerreichen. Von K o c h e 1 bis zum Walchensee
besteht vom Mai bis November Automobilverbindung in ca. 30 - 40 Minuten, von Walchensee bis Mittenwald, im S√ľden an der Stra√üe nach Innsbruck, braucht das Automobil etwa 4 0 Minuten, w√§hrend die Strecken von Privatautos in 20-30 Minuten zur√ľckgelegt werden. Der Bau der Bahn Mittenwald - Innsbruck wird demn√§chst begonnen werden, so da√ü man in bequemer Tagestour alsdann von Walchensee nach B oz en oder selbst an den Gardasee wird gelangen k√∂nnen.

Entfernungen
Die Brennerh√∂he, Gossensa√ü und Sterzing oder Landeck bed√ľrfen dann einer Reise von nur einem halben Tage.
Partenkirchen-Garmisch ist von Walchensee √ľber Mittenwald mit Automobil in etwa 2 Stunden, direkt mit dem Wagen in ca. 21/2 Stunden zu erreichen. Durch die Jachenau f√§hrt eine Fahrstra√üe nach Bad T b 1 z an der Isar. Von Kochel nach T√∂lz besteht das ganze Jahr staatlicher Aut@overkehr in 1 1/2 Stunden. Ein Ausflug zu Wagen dorthin und zur√ľck √ľber das Kloster Benediktbeuern ist eine Tagestour.
Walchensee hat in der allernächsten Umgebung die wunderbarsten Spaziergänge. Hinter dem Orte selbst kann man auf wohlgepflegten Wegen 2-3 Stunden,
stets durch wunderbare Fernblicke erfreut, in schattigem Hochwalde wandern. Der gegen√ľber gelegene Bergr√ľcken, der Katzenkopf, zu dem man in 3 Minuten √ľbersetzt, gew√§hrt 'ebenso entz√ľckende Spazierg√§nge in dichtem Laubwalde von '/2 bis zu 11/2 Stunden. Diese Wege bieten auch Gelegenheit zu einer vorz√ľglichen Terrainkur' Fast in der Ebene kann man Wege bis zu 6 Stunden Ausdehnung machen (ungef√§hr ebenso viel braucht der entz√ľckende Spaziergang um den See), alles stets im Laub- und Nadelholzschatten.
An nahen Bergtouren sind zu erw√§hnen: Der Jochberg, der Herzogstand, der Heimgarten, der Griesberg und der Simetsberg mit seinen zahlreichen Vorbergen und auf der anderen Seeseite, bequem mit dem Boot zu erreichen, von Altlach aus der Hochkopf, ebenso von der Jachenau aus die Benediktenwand. Durch die Automobilverbindung ist sowohl das Karwendel, wie das Wettersteingebirge so nahe ger√ľckt, da√ü sich die Touren auf die Soiernspitz (2258 m), auf den W√∂rner (2475 m), auf die Sch√∂ttlkarspitz (2049 m) und auf die westliche Karwendelspitze (2373 m), sowie die Dreitorspitze (2633 m) und selbst die Zugspitze (2968 m) in 11/ -2 Tagen machen lassen.

Witterung
Die allgemeinen Witterungsverh√§ltnisse in Walchensee sind hervorragend g√ľnstige. Das Fr√ľhjahr bietet regelrn√§√üig eine Kette der sch√∂nsten Tage, w√§hrend derer der Schnee noch weit zu Tal hinunterreicht. W√§hrend des Juli ist das bayerische Hochgebirge oft genug von Gewittern heimgesucht. Diese scheinen in jener Gegend im Zugspitzengebiet und am Wetterstein zu entstehen und ziehen regelm√§√üig auf Walgau im Isartal, folgen
dann aber dem Laufe der lsar. Auf diese Weise umziehen sie in gro√üem Bogen s√ľdlich daswaichenseer Gebiet.
Man kann wohl sagen, daß von zehn derart aufsteigenden Gewittern höchstens eines Walchensee erreicht.

Der Sp√§tsommer bringt, wie wohl √ľberall im Gebirge, konstantes Wetter; aber selbst, wenn das Jahr zu Niederschl√§gen neigt, l√§√üt der Kalkboden das Wasser so schnell abflief3en, da√ü Wege und Steige oft schon wenige Minuten nach dem Regenfall gut passierbar sind. Das sanfte Ansteigen des gesamten Gel√§ndes unterst√ľtzt die Entfernung des Regenwassers.

Die in den Nordalpen h√§ufigen 1-ierbstnebel ber√ľhren infolge seiner eigenartigen Lage Walchensee selbst niemals. Wenn in Urfeld am n√∂rdlichen Ende des Sees dichter Nebel das gesamte Gel√§nde deckt, herrscht in Walchensee selbst heller Sonnenschein. Dieser g√ľnstige Umstand h√§lt den ganzen Winter √ľber an. Es kommt nicht vor, da√ü der Nebel sich bis Walchensee hinein schiebt. Der Aufenthalt w√§hrend des Winters ist daher gerade an diesem Orte besonders empfehlenswert, da irgendwelche ungesunde Luftfeuchtigkeit v√∂llig ausgeschlossen ist. Trotzdem ist w√§hrend des ganzen Jahres die Luft niemals trocken: die N√§he des Sees gibt immerhin noch so viel Feuchtigkeit ab, da√ü die Sommerg√§ste auch unter Stra√üenstaub nicht zu leiden haben. (Genaue Feststellungen w√§hrend der letzten 3 Jahre haben die im Vorstehenden enthaltenen Angaben √ľber Klima, Wetter und Ausnutzungsf√§higkeit w√§hrend der verschiedenen Jahreszeiten voll best√§tigt.)

Wegen des leichten Zugangs f√ľr den S√ľdwind, der seinen Weg √ľber den Brenner und durch die T√§ler des Stubai nach Norden nimmt, dann √ľber die Scharnitz direkt auf Walchensee losf√§hrt, beginnt das Fr√ľhjahr in Walchensee trotz seiner hohen Lage regelm√§√üig fr√ľher, als an anderen Orten, die im Nordrande der Alpenkette gelagert sind.

Wintersport
W√§hrend des Winters gibt Walchensee Gelegenheit zu jeder Art Sport. Eine sch√∂ne, seit manchen Jahren beliebte Rodlfahrt ist die vom Herzogstand nach Urfeld hinab. Walchensee selbst hat in unmittelbarer N√§he eine Rodlbahn von der "sch√∂nen Aussicht" bis zu den Villen herunter. Eine vorz√ľgliche Rodlbahn bietet weiter 10 Mi
unten s√ľdlich die alte Stra√üe nach Einsiedel. Gro√üartige Schi-Fahrten sind in ui-id um Walchensee zu machen, z. B. auf den Krottenkopf.
Der See friert nur im strengen Winter ganz zu, sonst vereisen nur die Buchten. Aus diesem Grunde kann man im Winter meist nebeneinander dem Eissport und dem Rudersport huldigen.
Die Schlittenbahn am Walchensee ist ber√ľhmt. Im Winter wird Walchensee von Hunderten von Sportlustigen besucht. An den zahlreichen sonnigen Wintertagen erreicht die Temperatur in der Sonne w√§hrend der Mittagsstunden + 20 bis 24 Celsius W√§rme.

W√§hrend des ganzen Jahres gibt der See und seine Zuflu√üb√§che der Angelsportlustigen alles, was sein Herz sich w√ľnschen kann. Renken, √Ąschen, Lachsforellen, Rutten, Forellen und Saiblinge laden
zum Fange ein, Hechte und zahlreiche andere größere Fischarten machen die Fischerei zu einer
ertragreichen. Eine wohleingerichtete Bootfahrt ermöglicht es die vielen schönen Punkte und
Winkel des Sees leicht zu erreichen.

Walchensee bietet ferner eine der besten Badegelegenheiten, da das Wasser sich während der ganzen Badesaison meist zwischen 20 und 26' Celsius hält. Die Wärme des Wassers ist bei der Tiefe des Sees, welche 200 m fast erreicht, so konstant, daß die freien Seebäder bis in den November in guten Jahren fortgesetzt werden können.
Auch Freunde des Radfahrsportes kommen in Walchensee bei den zahlreichen vorz√ľglich gehaltenen Wegen, die teilweise dem Automobilverkehr verschlossen sind, auf ihre Kosten. Stunden- und tagevveit lassen sich die Radtouren ausdehnen. Tegernsee, Achensee, Linderhof, Plansee und F√ľssen sind Ziele f√ľr herrliche Tagesfahrten.

Verbindung
Walchensee war vom e iligen Reisepublikum vergessen worden. Es lag abseits der Stra√üe. Zu m√ľhevoll war es, den steilen Kesselberg der sich hinter Kodhel erhebt und den See tr√§gt, emporzuklimmen, da dieser See √ľber 200 m √ľber der Talsohle des Oberbayerischen Gebirgsrandes liegt.
Dann wurde die Bahn nach Partenkirchen-Garmisch gebaut und zog die Fremden dorthin. Erst später erhielt Kochel Bahnverbindung.
Das Automobil hat Waichensee soeben wieder an den Weltverkehr angeschlossen. Sowohl die Königliche Post wie eine Privatgesellschaft lassen ihre Automobile fahren, sodaß zur Reisezeit Walchensee etwa 18 mal Verbindung am Tage hat.
Eine herrliche neue, den Schweizer Alpenstra√üen gleiche Stra√üe f√ľhrt in zahlreichen Windungen von Kochel zur H√∂he des Kesselberges, stets mit den sch√∂nsten Blicken auf den Kochelsee und die Nordabst√ľrze des Herzogstandes. Auf der H√∂he √∂ffnet sich dann die weite Ausschau √ľber den Walchense'e, in dessen Hintergrund sich die plattigen Schroffen des Karwendelgebirges und des Wettersteins erheben.
Die Bahn M i t t e n w a 1 d - 1 n n s b r u c k wird Walchensee demn√§chst in den gro√üen Kreis derjenigen Orte einschlie√üen, die von S√ľden und Norden gleich leicht erreichbar sind.
Bei der wunderbar eigenartigen Lage des Dörfleins und seiner Flur ist mit Sicherheit zu erwarten,
da√ü in allern√§chster Zeit nicht nur der Verkehr der Touristen sich dieses 1-ierrlichen Platzes in noch ausgedehnterem Ma√üe bem√§chtigen wird, sondern da√ü Walchensee ein Lieblingsaufenthalt im Sommer und im Winter f√ľr alle diejenigen werden wird, welche ihren Geist und ihren K√∂rper von den Anstrengungen des aufreibenden, modernen Lebens in der unversiegbaren Heilquelle der herrlichen Natursch√∂nheiten st√§hlen und gesunden lassen wollen.
So sind in den 2 Jahren, w√§hrend der die Aufschlie√üung durchgef√ľhrt ist, schon Villen erbaut worden beziehungsweise im Baubegriffen. Es haben sich aus Berlin, Hannover, Wiesbaden, den Nordseest√§dten Liebhaber gefunden; mit zahlreichen anderen auch aus S√ľddeutschland steht die Terraingesellschaft in Unterhandlung.
An einem herrlichen aussichtsreichen Punkte ist, wie bereits erw√§hnt, die Errichtung eines Kurhauses geplant, welches Beglichen Komfort gew√§hren wird. Besonderer Wert wird auf die Ausgestaltung der Gesellschaftsr√§ume gelegt werden. Gleichzeitig werden B√§der aller Art im Kurhause verabfolgt werden und ist Gelegenheit Bewegungs√ľbungen (Turnen usw.) und zur Massage gegeben.

Schon jetzt bietet die Gesellschaft in ihren 3 Villen: Edeltraut, Irma und Carlotta Gelegenheit zu längerem Verbleiben, und zwar auch während des Winters.
K√ľche und Keller der Villa Edeltraut, in welcher diejenigen, welche im Hause zu speisen w√ľnschen, die Mahlzeiten einnehmen, sind vorz√ľglich bestellt, so da√ü auch ein Probe aufenthalt in Walchensee auf das w√§rmste empfohlen werden kann. Es wird hier noch einmal gerade darauf hingewiesen, da√ü der ganze Herbst und ebenso der Winter sich mindestens so gut zum Aufenthalt eignet, wie es die Sommermonate tun
Eine vorz√ľgliche Wasserleitung bringt weit hoch oben aus dem Gebirge direkt eine Quelle herab, welche s√§mtliche Villen der Gesellschaft speist. Das Hochreservoir befindet sich oberhalb der Kolonie und bewirkt durch seine H√∂he einen √§u√üerst starken Wasserdruck (7 Atmosph√§ren). Besonders von gesundheitlichem Standpunkte aus zu empfehlen sind auch die B√§der in diesem Wasser, da es eine wunderbar verj√ľngende und regene rierende Kraft besitzt.

In kurzen Abst√§nden sind an allen Wegen und Stra√üen Hydranten aufgestellt, welche dazu bestimmt sind, bei Feuersgefahr in T√§tigkeit zu treten. Von ihnen aus k√∂nnen s√§mtliche H√§user bis √ľber Dach vollst√§ndig bestrichen werden. Eine freiwillige Feuerwehr sorgt √ľberdies f√ľr die n√∂tige Feuersicherheit.

Es ist auch in Walchensee auf das beste daf√ľr gesorgt, da√ü ein jeder, der sich ansiedelt, die notwendigen Hiausbed√ľrfnisse leicht erh√§lt. Eine von der Gesellschaft eingerichtete Warenhalle gibt das Notwendige. Obst und Gem√ľse sind bei dem Gesellschaftsg√§rtner t√§glich frisch zu haben, und zwar in einer Qualit√§t und Menge, die man gerade in Oberbayern nicht gew√∂hnt ist. Die Hausfrauen werden sich freuen, die Mittagstafel so reichlich in Wlichensee mit Gem√ľse und Obst besetzen zu k√∂nnen: Fleisch und Brot k√∂nnen t√§glich von Kochel oder Mittenwald bezogen werden.

Bei der Villa Edeltraut liegt das Badehau s und das Bootshau s der Gesellschaft, bei der lrma ist ein Tennisplatz eingerichtet. Der Garten des Gesellschaftsg√§rtners, in dem, wie schon erw√§hnt, alle Arten Gem√ľse gezogen werden, befindet sich unterhalb der Villa Tanneck.

Das Hotel zur "Post" besitzt gleichfalls eine gro√üe Badeanstalt und Schiffahrtsbetrieb. Das vorz√ľgliche Bier und die gute Verpflegung in der "Post" sind weit und breit bekannt.

Vom gesundheitlichen Standpunkte aus mögen die drei ärztlichen Gutachten das Erforderliche geben.

√Ąrztliche Gutachten.

Ich vermag nur zu sagen, da√ü ich, da ich Walchensee und seine n√§here und entferntere Umgebung genau kenne, die Aussichten f√ľr einen Aufenthalt zur Kur, Nachkur und insbesondere ein Kurhaus f√ľr ganz erstaunlich g√ľnstig halte. Die wundervolle ruhige Lage, fern von der gro√üen Heerstra√üe, die ausgezeichnete Verbindung, die Witterungsverh√§ltnisse, die vorz√ľglichen Verpflegungs- und Unterkommensverh√§ltnisse sind jedem Besucher bekannt.
Alle diese Dinge, nicht zu vergessen die leichte und bequeme Erreichbarkeit des idyllisch gelegenen Ortes, lassen mich der Aussicht, Walchensee zu einem unserer allerersten Sommer- und WinterKurorte zu machen, das beste Prognostikon stellen.
gez.: Professor Dr. Max Eisenberg, Berlin, Bayreutherstr. 39.

Auf Grund mehrj√§hriger eigener Erfahrung kann ich best√§tigen, da√ü der Ort Walchensee, am gleichnamigen See in Oberbayern gelegen, nicht nur f√ľr durch intensive T√§tigkeit Erma,ttete, sondern auch f√ľr Nerv√∂se, Neurastheniker, Blutarme und endlich auch f√ľr Rekonvaleszenten zu l√§ngerem Aufenthalte au√üerordentlich geeignet erscheint. Die gro√üen Vorz√ľge des genannten Ortes liegen zun√§chst in seiner H√∂henlage (830-870 √ľ. M.), seinem allseitigen Schutz vor Winden, seinen ausgedehnten Hochwaldungen und seinen vielfach mit sch√∂nstem Alpenblumenflor bestandenen Wiesen, wodurch eine alpine, √§u√üerst kr√§ftigende und die Nerven st√§rkende Luft gew√§hrleistet wird; ferner in der M√∂glichkeit, Beglichen gesunden Sport zu treiben, wie Spazierg√§nge in der Ebene, Bergsteigen, Radfahren, Rudern, Angeln, Baden usw., wozu im Winter noch Rodeln und ausgedehnter Eissport hinzutritt, alles K√∂rper√ľbungen, die durchaus geeignet sind, geschw√§chte Nerven zu st√§rken und die Gesundheit zu f√∂rdern. Schlie√ülich sei auch nicht vergessen, da√ü der Ort eine eigene Quellwasserleitung hat, deren Trinkwasser vom hygienischen Standpunkte aus absolut einwandfrei ist. Nimmt man dazu noch all die Natursch√∂nheiten, die der Ort bietet, die N√§he von M√ľnchen, die trotz Fehlens einer Eisenbahn (gewi√ü ein gro√üer Vorzug!) leichte Erreichbarkeit, so kommt hier alles zusammen, um Walchensee zu einem Dorado f√ľr abgearbeitete und nerv√∂se Menschen, aber auch f√ľr Blutarme und Rekonvaleszenten nach schweren Krankheiten zu machen.

Sanitätsrat Dr. Carl Rosenthal,
Berlin, Unter den Linden 48/49 1.


Dorf Walchensee am Waichensee eignet sich zur Errichtung eines das ganze Jahr ge√∂ffneten Kurhauses zun√§chst durch seine Lage am See. Die gro√üe Wassermasse wirkt im Sommer abk√ľhlend, im Herbst und Winter, wenn sie nicht zufriert, erw√§rmend. Trotz der H√∂henlage besitzt Walchensee ein mildes, gleichm√§√üiges Klima von kr√§ftigem anregenden Charakter, Die gro√üe Zahl der sonnigen Tage, der langen Dauer der Besonnung, welche einen langen Aufenthalt im Freien gestatten, verdankt Walchensee seiner H√∂henlage √ľber 800 in da sich im Herbst und Winter die Nebel und Wolken meist in geringer H√∂he bilden. Das schnelle Abflie√üen des Regen- und Schneewassers, die durchl√§ssige Bodenbeschaffenheit, die damit verbundene Abtrocknung der Wege sind weitere empfehlende Eigenschaften. Zudem gibt See und die meist lange Zeit liegende Schneedecke Gelegenheit zum Wintersport. Das Kurhaus wird sich eignen zur Behandlung der Erkrankungen des Stoffwechsels - Diabetes Gicht, Fettsucht, Blutarmut - , der Erkrankungen ' des Nervensystems, von funktionellen und organischen Herzkrankheiten, von Genesenden und Erholungsbed√ľrftigen, die √§rztlichen Rates und √§rztlicher Leitung bed√ľrfen. Die Annehmlichkeiten und Sch√∂nheiten eines Sommeraufenthaltes am Walchensee sind zu bekannt, um dar√ľber noch Worte zu verlieren.
Dr. Herman Hillin Schmidt, Nervenarzt,
M√ľnchen, Franz Josephstr. 2.


Zum Schlu√ü sei noch eine gutachtliche √Ąu√üerung aber den See selbst und die Fischereigelegenheit gegeben. Das √ľberaus klare Wasser dieses 198 in tiefen Seees enth√§lt insbesondere Renken und Saiblinge, von denen namentlich die Salblinge einen interessanten Sport gew√§hren f√ľr denjenigen, der mit dem Fang dieser Fische vertraut ist. An den flachen Stellen des Seees namentlich am Ufer werden auch Hechte gefangen; die Zul√§ufe enthalten Bachforellen und zum Teil √Ąschen.
M√ľnchen, 29. Januar 1909.
K√∂nigl. bayerische biologische Versuchsstation f√ľr Fischerei,
Professor Dr. Hofer.

16

II. Geschäftliches.
Die Terrainpreise sind durchschnittliche, die Einzelpreise richten sich nach der Lage, die Preise f√ľr Hausbauten k√∂nnen erst genau festgestellt werden, wenn der Interessent eine f√ľr ihn gefertigte Spezialzeichnung genehmigt hat. Mit R√ľcksicht darauf, da√ü ein jeder Anlieger sich und seinen Nachbarn die M√∂glichkeit einer freien Aussicht wahren mu√ü, empfiehlt es sich, keine zu kleinen Bau-
pl√§tze zu w√§hlen. Nur an vereinzelten Stellen k√∂nnen solche von 1000 Quadratmetern ausreichend erscheinen, im √ľbrigen wird eine Gr√∂√üe von 1400 Quadratmetern an die richtige sein.
Die Preise sind nicht f√ľr alle Baustellen die gleichen, sie betragen zwischen 6 und 8 M f√ľr den Quadratmeter.
Die Gesellschaft beh√§lt sich eine h√∂here Honorierung indessen vor. Unter genauer Ber√ľcksichtigung aller in Betracht kommender Verh√§ltnisse sind dieselben gruppenweise festgesetzt. Nat√ľrlich sind diejenigen Parzellen, welche durch eine besonders g√ľnstige und aussichtsreiche Lage bevorzugt sind, die wertvollsten, zumal, wenn sie dem Wald und dem See ziemlich gleich nahe sind.

Indessen wird jeder, welcher an Ort und Stelle die Bauplätze vergleicht, ohne weiteres erkennen, daß auch auf dem billiger bewerteten Terrain, sobald die Gärten einigermaßen angewachsen sind, alle die gleichen Annehmlichkeiten leicht zu erzielen sind, welche die höher bewerteten Terrains schon jetzt bieten. An den Geschäftsstellen der Gesellschaft liegt der Bebauungsplan aus und sind die Preise der einzelnen Parzellen zu erfragen.
Der Kaufpreis f√ľr das Terrain ist bei der Auflassung bar zu zahlen, sofern nichts anderes mit der Gesellschaft vereinbart wird. Die Gesellschaft ist indessen unter Umst√§nden bereit, ein Drittel des Preises auf eine gewisse Zeit zu kreditieren und f√ľr diese Zeit auch einer ersten Hypothek, deren Gr√∂√üe nach den Grunds√§tzen der bayerischen Grundbeleihungs-Banken sich bestimmt, das Vorrecht einzur√§umen. Der Kaufvertrag wird notariell auf Grund eines f√ľr s√§mtliche Baupl√§tze festgestellten Formulars geschlossen. Die Auflassung hat sp√§testens binnen drei Monaten nach Abschlu√ü des Vertrages zu erfolgen. Das gesamte Terrain ist vom K√∂niglichen Bezirksgeometer vermessen. Die einzelnen Parzellen werden von demselben, soweit ihre Vermessung nicht auch schon stattgefunden hat, f√ľr den einzelnen Fall abvermessen. Dem endg√ľltigen Kaufpreis wird diejenige Anzahl von Quadratmetern zugrunde gelegt, welche die amtliche Messung des Bezirksgeometers ergibt.
Die Wege, welche das Bauland der Gesellschaft in ca. 2 km Länge durchziehen, sind durchweg von der Gesellschaft fertiggestellt. Alle Wege sind mit Ahorn, Kastanien, Buchen und Eschen bepflanzt, reizende Ruheplätze und Aussichtspunkte sind auf dem ganzen Terrain geschaffen.

Die Benutzung der von der Gesellschaft angelegten Stra√üen und Wege steht s√§mtlichen K√§ufern ihrer Baupl√§tze uneingeschr√§nkt zu, soweit nicht etwa gelegentlich aus baulichen Gr√ľnden ihre teilweise Sperrung notwendig werden sollte.
Die Stra√üen und Pl√§tze bleiben im Eigentum der Gesellschaft. Dieselbe r√§umt indessen ausdr√ľcklich allen Anliegern das Recht der ungehinderten freien Benutzung derselben ein.
Die Gesellschaft ist auch berechtigt, die Wege und Plätze an die Gemeinde aufzulassen und damit zu öffentlichen zu machen.
Jeder K√§ufer von Gesellschaftsterrain ist verpflichtet, die Genehmigung der Gesellschaft √ľber den von ihm in Aussicht genommenen Hausbauplatz und den Stil und die Fassade dieser Bauten einzuholen.
Es mu√ü von Anfang an bei Erbauung der Kolonie darauf R√ľcksicht genommen werden, da√ü die H√§user auf den einzelnen Grundst√ľcken m√∂glichst eine solche Lage erhalten, da√ü sie sowohl selbst eine
     
     
 
 
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